Burn out

Burnout

Die Erkrankung unserer Zeit…..
Wir behandeln Betroffene, die ein Burnout haben.
Weiterhin beraten wir Firmen, die eine wirkungsvolle Prävention gegen Burnout in ihrer Unternehmenskultur verankern wollen.
Dazu bieten wir Kurse bzw. Trainings an, die Hintergrundswissen zur Entstehung von Stress und typischen Belastungsreaktionen vermitteln und die spezielle Thematik Burnout beleuchten. Wir entwickeln zusammen mit den verantwortlichen Führungskräften Problemlösestrategien, Selbstorgnisationstechniken und Selbststeuerungsmethoden, die eine Prophylaxe für Burnout darstellen und zu einer Optimierung der eigenen Ressourcen und des eigenen Potentials führen. Wir verbessern damit die Führungskompetenz, die Selbstreflexion und wertschätzender Kommunikation im Umgang miteinander.
Ziel ist das Erlernen von Strategien zur Verbesserung der Work-Life-Balance, insbesondere mit Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen. Notwendig ist dabei auch die Vermittlung von Tools zur Verbesserung des Selbstmanagements und einer positiven Lebenseinstellung, ebenso wie Gelassenheit. Wichtig für eine Burnout-Prophylaxe ist weiterhin das Erkennen von sinnenhaftem Handeln für die Mitarbeiter des Unternehmens und dass diese sich mit den Zielen der Firma identifizieren können. Gerade der negative Stress ( Disstress) entsteht durch entfremdete Tätigkeit ohne eigene Verantwortlichkeit und wird verstärkt durch mangelnde Wertschätzung und mangelnde Begeisterung am Arbeitsplatz.

Es geht  um drei verschiedene Ebenen, auf denen zur Prävention und Behandlung des Burnouts interveniert werden muss:
1. In der Führungsebene bedarf es einer Vermittlung von Wissen und Tools, wie es zu Burnout kommen kann und welche Möglichkeit es für Führungskräfte gibt dem betroffenen Mitarbeiter zu helfen.
2. Weiterhin bedarf es einer Schulung auf der Führungsebene, dass Mitarbeiter, die von Burnout betroffen sind, rechtzeitig erkannt werden und wie man Mitarbeiter am besten darauf anspricht.
3. Zusätzlich ist es notwendig Stressvermeidungsstrategien und einen konstruktiven Umgang mit Stress zu vermitteln. Für die von Burnout betroffene Mitarbeiter sind außerdem konkrete Hilfsangebote notwendig, wie z.B. schnelle psychologische oder fachärztliche Unterstützung ggf. Behandlung. (Wartezeiten für Kassenpatienten ist bis zu 6 Monaten.)



Burnout, ein Zeitphänomen:
In einer immer schnelllebigeren Zeit findet man kaum noch Möglichkeiten für Entspannung, Muße und Entschleunigung. Die Balance zwischen Entspannung und Spannung kann nicht mehr gefunden werden.
Laut Umfragen des Focus 43/11 leidet fast die Hälfte der Menschen unter chronischer Zeitknappheit und damit Stress.
Trotz schnellerer, besserer Geräte, die unser Leben erleichtern sollen, findet der Einzelne keine ausreichende „Eigenzeit“ mehr um sein inneres Gleichgewicht aufrecht zu halten.
Multitasking kann so schnell zu einer Geißel werden. Scheinbare technische Verbesserungen in der Kommunikation führen zu weiterer Beschleunigung und einer immer größer werdenden Reizüberflutung.
Auch die Krankenkassen wissen ganz genau, dass Stress, mangelnde Bewegung und falsche Ernährung die Hauptursachen für Krankheiten sind und damit gewaltige Kostenfaktoren und ein Verlust der Arbeitszeit und Arbeitskraft der einzelnen Mitarbeiter.
Stress entsteht durch Termindruck, Hetze, Reizüberflutung, schlechtes Arbeitsklima, Überforderung, mangelnde Möglichkeiten abzuschalten, weil durch Handys eine ständige Erreichbarkeit gegeben ist. Abschalten und Entspannen sind heute Fähigkeiten, die immer weniger Menschen zur Verfügung stehen. Auch fällt es heutzutage schwer Distanz zum Arbeitsplatz zu schaffen.
Weiterhin kann Entscheidungsdruck und die Fülle unserer heutigen Möglichkeiten Stress verursachen, weil unter diesen Bedingungen Priorisierung schwierig wird.


Vermeidung von Burnout ist primär ein Führungsthema!


Stressauslöser in Unternehmen sind:
Termindruck, Hetze: 52%,
Informationsüberflutung 33%
ungenaue Anweisungen und Vorgaben 29%
zu hohes Arbeitspensum 28%
hohe Lärmbelastung 21%
Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten 21%
montonone Tätigkeit 15%
Überforderung, Langeweile, Leerlauf 15%
Konkurrenzlampf 15%
(ermittelt von der Techniker Krankenkasse)


Für die Mitarbeiter bedeutet das:
der Umgang mit Stress muss verbessert werden
Stressvermeidungsstrategien sollten vermittelt werden
Ein besseres Beziehungs und Zeitmanagement sollte erlernt werden, d.h. mehr Zeit für Freunde und Familie und eine verbesserte Kommunikation in der Firma und in der Familie.
Das Thema Gesundheit muss mehr in den Mittelpunkt gerückt werden:
mehr Bewegung,gesünder ernähren, gesünder leben
mehr Zeit für Hobbys und Interessen können ebenfalls durch verbessertes Zeitmanagement und eine verbesserte Selbstorganisation gewonnen werden
mehr erlebte Sinnhaftigkeit  führt weiterhin zu einem stärkeren Engagement der Mitarbeiter


Was ist Burnout?
Mit dem Burnout-Syndrom, englisch "to burn out" (= ausbrennen), wird ein Zustand völliger emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit bezeichnet. Der Begriff „Burnout-Syndrom" wurde erstmals 1974 von dem deutsch-amerikanischen Psychiater Herbert Freudenberger in einem wissenschaftlichen Artikel erwähnt.

Die Symptome eines Burnouts können sein:
Erschöpfung, Müdigkeit
Gereiztheit
Schlafstörungen,
Depressionen,
Konzentrationsstörungen, 
Gefühl der Sinnlosigkeit,  Überdruss,
Versagensängste
sozialer Rückzug
mangeldes Selbstwertgefühl
Suchtverhalten


Burnout bezeichnet somit den Endzustand einer Entwicklung, die in einen Zustand körperlicher, geistiger und seelischer Erschöpfung führt. Die Entwicklung beginnt in der Regel mit Motivation und Begeisterung und führt über eine Phase von Stagnation, frustrierenden Erlebnissen und Überlastung schließlich in Desinteresse und Apathie.
Die Folge sind psychische und psychosomatische Erkrankungen wie Erschöpfungszustände, Herz-Kreislauferkrankungen ( die typischen Stresssymtome wie Bluthochdruck, Übergewicht, metabolisches Syndrom etc.), Ängste, Depressionen oder kompensatorisch in Suchterkrankungen.
Das Burnout-Syndrom beinhaltet eine Vielzahl an möglichen Symptomen und ist in seiner Art als eine spezielle Form der Depression zu bezeichnen, die durch eine fortwährende Belastung irgendwann zum Zusammenbruch führt.
In der Behandlung des Burnouts gilt es zunächst die krankmachenden Muster zu identifizieren.

Ursachen für Burnout
Ein Burnout entsteht durch ein über einen längeren Zeitraum andauerndes Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen, die an einen Menschen gestellt werden bzw. die er an sich selbst stellt und den Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen. Dies entsteht insbesondere dann, wenn das Individuum seine Arbeitsbelastung und sein berufliches Umfeld wenig steuern kann und damit sein Gefühl der Selbstwirksamkeit schwindet.

Nach anfänglichem hohen Engagement, intensiver Arbeit, dem Verzicht auf Erholungsphasen, die Nichtbeachtung der eigenen Bedürfnisse, dem Verdrängen von Misserfolgen und die daraus resultierende allmähliche Beschränkung sozialer Kontakte und Hobbies treten zunehmend Erschöpfungssyndrome auf, die sich auf körperlicher und seelischer Ebene zeigen.
Neben den genannten persönlichen Ursachen gibt es zahlreiche äußere Auslöser, die in besonderem Zusammenhang mit einem Burnout stehen können. So kann z.B. eine Veränderung der privaten oder beruflichen Situation, die familiäre oder Arbeitsbelastung, zu starke Kontrolle oder eine dauerhafte Unklarheit bezüglich der persönlichen Aufgaben und Ziele zur Belastung werden. Gesellschaftliche Veränderungen und Anforderungen, eine ungünstige oder unsichere Arbeitslage sowie die wachsende Komplexität der Prozesse des modernen Lebens sorgen darüber hinaus vermehrt für Stress. Auch Unterforderung und chronische Langeweile können zu einem Zustand der Sinnlosigkeit und inneren Leere fühlen, der gleiche Stresssymptome produzieren kann.